Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Stammo“ (digitale Stempelkarte im Apple Wallet und Google Wallet samt Dashboard, Scanner und Zusatzfunktionen) zwischen creaDIG, Muhammed Emin Akyol, Albert-Einstein-Straße 1, 49076 Osnabrück („Anbieter“) und dem Kunden. Stammo richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

2. Vertragsschluss und Testphase

Der Vertrag kommt mit der Registrierung zustande. Neue Kunden können Stammo 30 Tage kostenlos testen; der Test endet automatisch und verlängert sich nicht von selbst in ein kostenpflichtiges Abo. Ein Abo entsteht erst, wenn der Kunde im Dashboard ein Paket bucht und eine Zahlungsart hinterlegt.

3. Leistungen

Der Umfang ergibt sich aus der bei Buchung gültigen Paketbeschreibung (Start oder Pro). Der Anbieter stellt die Software als Online-Dienst bereit und strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an, ausgenommen geplante Wartung und Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. Ausfälle von Apple, Google oder Mobilfunknetzen). Die Darstellung von Karten und Meldungen im Wallet hängt von Apple bzw. Google ab. Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln, solange die vereinbarten Kernfunktionen erhalten bleiben.

4. Preise und Zahlung

Es gelten die bei Buchung angezeigten Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Bei einem Paketwechsel wird anteilig abgerechnet. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, darf der Anbieter nach Ankündigung neue Stempel und neue Karten sperren; das Einlösen bereits verdienter Prämien durch Gäste bleibt möglich.

5. Laufzeit und Kündigung

Das Abo läuft monatlich und kann jederzeit zum Ende des bezahlten Monats im Dashboard gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten 30 Tage lang exportieren bzw. deren Herausgabe verlangen; danach werden sie gelöscht, soweit keine Aufbewahrungspflichten bestehen.

6. Pflichten des Kunden

Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und ist für die Handlungen seines Personals verantwortlich. Er versendet Meldungen an Gäste nur im Rahmen der erteilten Einwilligungen und des geltenden Wettbewerbsrechts, und er verwendet nur Logos, Bilder und Texte, an denen er die nötigen Rechte hat.

7. Datenschutz

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten der Gäste des Kunden verarbeitet, handelt er als Auftragsverarbeiter. Es gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der Bestandteil dieser AGB ist.

8. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Entgelte. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Umsatzangaben im Dashboard (z. B. Umsatz-Beweis, Prognosen) sind Schätzungen und keine zugesicherten Ergebnisse.

9. Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit einer Frist von 6 Wochen per E-Mail ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; darauf weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Bei Widerspruch kann jede Seite zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Osnabrück, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

Stand: Oktober 2026

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